Northern Lighting Dokka - Oldie but Goldie!

Die Dokka von ist ein Designklassiker allererster Güte - und wurde bereits 1954 mit Gold ausgezeichnet. Nicht mit irgendeinem Gold, nein: es war der erste Preis der damaligen Triennale di Milano! Damit ist die Leuchte der erste norwegische Lampen-Export, dem diese Ehre erwiesen wurde. In den folgenden Jahren wurde Dokka zur bestverkauften Leuchte Norwegens - und verschwand plötzlich von der Landkarte. Der Hersteller hatte sich anderen Projekten zugewendet und sich gegen eine Fortführung der Lampenproduktion entschieden. Im Jahre 2007 hob Northern Lighting diesen versunkenen Design-Schatz zum Glück und polierte ihn ein wenig auf.

Dafür sollte man dankbar sein, denn auch heute noch ist das Design der Leuchte fantastisch - zeitlos eben. Northern Lighting ergänzte die bestehende Farb-"Palette" (weiß und schwarz) um 4 weitere Töne im Pastell-Bereich und gab auch den beiden ursprünglichen Tönen eine kleine Frischzellenkur. Dabei achtete man pedantisch darauf, den Entwurf nicht im Geringsten zu verändern, was glücklicherweise ziemlich gut gelang. Somit erstrahlt Dokka heute in 6 Tönen, bleibt sich dabei aber selber treu und stellt damit für fast jeden Haushalt eine echte Alternative dar.

Eine Dokka-Geschichte - Northern Lighting goes Hamburg!

Im Herzen Hamburgs, unweit des Gänsemarkts, gibt es seit über 60 Jahren ein ganz besonderes Kino, eine Kultstädte der Film-süchtigen, weitab von Mainstream und Popcorn-Kino. Eine Art Ruhepol in der Hollywood-geprägten Welt bombastischen Action-Gemetzels und damit ein Mekka für die Freunde unbekannterer Filme. Der Saal steht seit 2007 unter Denkmal-Schutz, wurde aber dennoch in ein neues Gebäude integriert: Schraube für Schraube baute man ihn nach zahlreichen Bürgerprotesten gegen den Abriss oder die Schließung ab, lagerte ihn ein und baute ihn anschließend im Keller des neuen, höchst modernen Bürogebäudes um 90° versetzt wieder auf. Dabei wurde größter Wert darauf gelegt, alle Teile zu erhalten und erneut zu verwenden - außer den Leuchten an der Bar. Raten Sie mal, welche man hier für altehrwürdig genug hielt, um dem Flair des Kinos den letzten Schliff zu verpassen? Richtig: die Dokka von Northern Lighting.
Wenn Sie mal in der Nähe sind, werfen Sie also wenigstens einen kurzen Blick in diese Perle der Filmgeschichte - und lassen Sie sich von der einzigartigen Atmosphäre der Dokka Leuchten verzaubern!

Frische Farben oder klassische Schlichtheit?

Die 50er Jahre waren geprägt von organischen Rundungen und zwei äußerst unterschiedlichen Farb-Philosophien: Zum einen schwarz und weiss, eine Stilrichtung, die bis heute sehr beliebt ist. Hierzu gehören auch die Dokka-Leuchten in ihrer ursprünglichen Form (bzw. Farbe...). Die alternative Vorstellung waren teilweise grelle, häufig aber mutige Farben und weichere, warme Pastelltöne. Letzteren setzt Northern Lighting mit den neuen Farben ein Denkmal. Aqua-grün, petrolblau, hellgrau - hier setzt man auf stimmungsvolle Farben für Harmonie und Ruhe im Raum. Ein schlauer Schachzug der Norweger, denn auf diese Weise kommen Fans beider Farbpaletten voll auf ihre Kosten und können sich jeweils an den Dokka-Leuchten bedienen.
Unabhängig von der gewählten Farbe blieb ein kleines, aber ungemein wichtiges Detail hier bislang unerwähnt: der Metallring aus galvanisiertem Stahl. Er setzt einen optischen Akzent und erweckt den Eindruck, der Lampenschirm würde durch ihn hindurch fließen - so entsteht vor dem geistigen Auge plötzlich ein unten abgeschnittener Tropfen. Da ergibt es irgendwie Sinn, dass die Leuchte Dokka einen Namensvetter hat, der ein Fluss in Norwegen ist, oder?

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